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Heute war so ein Tag, wie ich ihn überhaupt nicht leiden mag. Es war klar, dass wir Fotos machen werden, damit es auch während meiner Zeit in London hier etwas passiert, ich aber meinen Laptop zuhause lassen kann. Gestern kam auch meine so heiß ersehnte neue Tasche an, in die ich mich sofort verliebt habe. Das Outfit, was ich auch anhabe, habe ich mir seitdem ich die Tasche zum ersten Mal gesehen habe, dazu ausgemalt und war mir sicher, es wäre ein 1000-Punkte-Look, in dem ich mich unendlich wohl fühlen würde. Also rein in die Klamotte und raus. Bei jedem Schritt, den ich machte, fühlte ich mich allerdings unwohler. Als wir die ersten Bilder machten, sagte ich zu Robi: „Sage mal, wie sehe ich denn heute aus? Das bin ich doch gar nicht!“… Da es die Zeit aber nicht zuließ, machten wir weiter und ich habe mich schon damit abgefunden, einen Post zu schreiben mit Bildern, auf denen ich mir einfach nicht gefalle. Auch der Look, auf den ich mich so gefreut habe, schien überhaupt nicht so cool zu sein, wie ich dachte.

Zwischen dem Erzählten und dem Aufschreiben gerade liegen ungefähr drei Stunden. Gerade schickte mir Robi die Bilder und ich wollte schon nur mit einem Auge schnell drüberschauen. Ich musste einsehen, dass die Bilder nicht anders sind als die Bilder, die wir sonst machen. Und auch das Outfit passt sich ziemlich gut in die Looks meiner sonstigen Beiträge. Sie gefielen mir plötzlich, da sie genau so sind, wie ich es mag.

Worauf ich hier hinauswill, falls dies nicht schon klar ist: Diese Art von Tagen sind normal. Ich gehe nicht jeden Tag vor die Tür und denke mir: „JA MANN!“. Natürlich gibt es Tage, an denen ich mir eher ein: „BOAH NEE!“ denke, aber schnell mit den Gedanken woanders sind, da es dann nicht sonderlich wichtig ist, ob der Kerl neben mir in der U2 denkt, ich hätte ein cooles Outfit an. Und auch, wenn es hier um plakative Oberflächlichkeiten geht, ist dies auf eigentlich alles, so viel Größeres übertragbar. Es ist nur ein schlechter Tag, kein schlechtes Leben. Und auch, wenn es mal ein paar schlechte Tage oder Wochen oder Monate sind, bedeutet das nicht automatisch, dass das gesamte Leben so sein wird.

Das war es für heute von mir. Ich werde gleich in den Flieger steigen und meine liebste Cynthia sehen und eine Tasse Tee mit der Queen trinken. Ich grüße sie von euch, wenn ihr mögt!

Bis bald, adieu!

Today was just one of those days where I just was not that much into myself. Plus, today was one of those days where my boyfriend and me took photos of me for the blog. Well, this is a really inconvenient combo, but as I am leaving tomorrow to spend the next days in England with my girl Cynthia, I didn’t had a real choice. Not shooting and not posting a blogpost until tuesday wasn’t an option for me, so… Yesterday, when my new dream bag arrived, I was totally sure that this will be one hell of an outfit as I already had it in my mind since I saw the bag for the very first time. And the more steps I made for shooting it, the more uncomfortable I felt. Bad luck.

After returning from this really uncomfortable shooting, I was busy doing other stuff while my boyfriend did the editing. When I received the pictures from him and just wanted to have a quick look as I already knew how disappointed I will be regarding the results. So, I had a look and I was really surprised as I liked the whole look so much!

Long story short, what I want to say using this very superficial example: everybody has bad days. But you should always keep in mind that it’s just a bad day and not a bad life. Maybe there are a few bad days or weeks or even months but the whole life won’t be that bad. So, maybe we should just relax a little bit more during the „bad“ days and looking forward to the good ones to come.

What do you think?

I will be in England pretty soon to see my major girl Cynthia and to have a cup of tea with the Queen. I will say hi, if you want to!

See you soon, boys and girls! Adieu!