Nachdem die Weihnachtstage nun um sind, steht schon das nächste große Happening ins Haus: Silvester. Diese Feierlichkeit ist ja immer so eine Sache und das gleich auf mehreren Ebenen. Ebene Nummer 1 ist wohl die der besonders hohen Erwartung an diesen so besonderen Tag. Es muss die Nacht des Jahres werden. Das muss sich natürlich auch im Outfit zeigen. Eine andere Ebene, die vielleicht etwas Berlin spezifischer ist, ist die Ebene der Location beziehungsweise die der verschiedenen Locations und der Problematik, dass man diesen Abend eigentlich mit einem kleinen Rollköfferchen bezwingen muss, um für jede Station passend angezogen zu sein. Und weil dieses Thema mich jahrelang vor eine unbezwingbare Herausforderung gestellt hat, wird es, bis es soweit ist, genau darum hier gehen.

Ein klassischer Silvesterabend lief bei mir früher eigentlich immer so ab: Essen, draußen stehen, feiern gehen. Für das Essen möchte man doch gern etwas schicker aussehen, um dem Abend und den Gästen auch den angemessenen Tribut zu zollen. Wenn man dann um Mitternacht draußen steht, möchte man natürlich nicht frieren und man möchte sich auch nicht das schöne Kleid versauen. Und beim Feierngehen später möchte man natürlich nicht mehr ganz so klassisch aussehen, sondern doch schon etwas cooler, damit die Party nicht so steif wird. Aber wer möchte denn mit einem Weekender in diesen besonderen Abend starten? Oder die Tasche aus der Outfitplanung ausschließen, da diese drei Paar Wechselschuhe, 15 Strumpfhosen und ein Notfallkleid beinhalten muss? Ja richtig, keiner! Weil ich aber auch Jahre hinter mir habe, bei denen ich in Chucks durch den Schnee gestapft bin (ja, damals… als es zu Weihnachten und Silvester noch schneite…) und ich dann am Neujahrstag mit der schlimmsten Grippe meines Lebens aufwachte, was wiederum ebenfalls auf meiner Blacklist steht, ist für mich die immer wiederkehrende Silvesteraufgabe, ein Outfit zu finden, die bei jeder Station bestehen kann.

Und genau so ein Outfit findet hier heute hier. Es ist schick für das Dinner und gleichzeitig cool genug für die Party/ den Club zum Ende der Nacht und warm genug zum Draußenrumstehen und Feuerwerk gucken. Und wenn ihr euch jetzt denkt, man könnte sich ja einfach eine Jacke überziehen, um kurz das Feuerwerk anzusehen, der war wohl an Silvester noch nie in Berlin. „Mal kurz gucken“ hat hier eine eigene Bedeutung und der Begriff „kurz“ ist ausgesprochen dehnbar. Je nach Happening. So kann ein „kurz“ gerade an Silvester schon einmal mehrere Stunden dauern, verschiedene Locations inklusive und ganze Freundeskreise können sich wechseln. Daher, liebe Freunde, ist eine Jacke zwar eine gute Lösung, aber so ein bisschen mit Outfit sollte an diesem besonderen Abend doch drin sein, oder?

Zum Abschluss noch eine kleine Bemerkung zum Thema „Schuhe“. Natürlich gibt es Schuhe, die sehr viel besser zum Outfit passen. Es gibt auch viele Schuhe, die ich eigentlich lieber angezogen hätte. Meine neuen Stiefeletten oder weiße Sneaker. Oder vielleicht sogar mal ganz fancy mit Absatz. Aber so läuft das nicht. Bevor man an Silvester rausgeht, sollte man sich immer die Frage stellen, ob man traurig wäre, würde der ausgewählte Schuh die Nacht nicht überleben. Ist die Antwort „ja“, ist es nicht der passende Schuh.

Habt ihr schon ein Silvesteroutfit geplant?

Bis bald, adieu. xx

img_7462img_7588img_7469img_7599img_7605
img_7562img_7522 img_7583 img_7450 img_7466 img_7521

img_7621